Montag, 21. April 2008

Den ganzen Tag entferne ich den alten Ziegelfußboden und staple die Steine auf, da sich das Zertrümmern als zu zeitraubend erwiesen hat und es immer sinnvoll ist ein paar alte Backsteine für Gartenwege etc auf dem Gehöft zu haben.

Dienstag, 22. April 2008

Ich beende das Abtragen des Fußbodens und beginne zu schachten.

Am Nachmittag reist Frank an. Er kennt das Modell noch nicht, wir gehen das Baufeld ab und betrachten uns das ganze unter dem Aspekt des Theaterraumes. Die Notwendigkeit einer Rampe wird diskutiert. Frank meint es ist eine ganz drastische Einschränkung für einen Bühnenraum, wenn das ganze Geschehen hinter das Portal verdrängt wird.
Auch die Position des Schornsteins wird besprochen. Wo wird die Sicht behindert, wo nicht, wieweit kann es eine Öffnung zum „Backofenraum“ geben, um den Saal auch gastronomisch versorgen zu können.

Mittwoch, 23. April 2008

Während ich schachte, bereitet Frank die Pizzaria vor. Das Modell wird in der Mitte des Baufelds aufgebaut. Am Abend reist Johanna an, später kommen Wonni und Sebastian mit der Doppelspüle, die Matthias bei einer Wohnungssanierung gerettet hat.

Donnerstag, 24. April 2008

Schon vor einigen Tagen war die Anfrage eingegangen, ob wir einen Posten Lehmsteine gebrauchen können, sie lägen in Boldevitz sauber geputzt für uns bereit.
Tom und ich leihen uns den Hänger von Heiko und fahren fünf Touren aus dem Blücherkaten nach Schweikvitz.


Wonni und Sebastian steigen ebenso wie Frank ein und wir werfen Steine, Stapeln Steine und Fahren Steine.
Drei schöne alte Doppelkastenfenster sollen dort noch ausgebaut werden.
Mittags beglückt und Johanna mit Kässpätzle. Es ist sehr warm und sonnig.

Sebastian pflanzt Rosen und pflegt den Garten durch.

Freitag, 25. April 2008

Wir unternehmen eine Kutschfahrt zum Haderhof. Dort laden wir Baumstämme, die für den Kindergarten in Bubkevitz gedacht sind. Nach dem Abladen schließt sich eine schöne Rundfahrt über Ziermoisel, Venz, Silenz und Gagern an.

Dann transportieren wir noch zwei Stunden Balken, zweispännig mit der grünen Kutsche. Ein schönes gemeinsames Mahl in der Pizzaria schließt sich an.
Nach einer Ruhepause schachte ich weiter, Sebastian legt eine kleine Baumschule mit Linden, Kirschen und Johannisbeeren an.
In der Abenddämmerung sitzen wir auf den Balken, die Frösche quaken, wir sind verzaubert.
Zum Abendessen wird die Crepesmaschine von Mario und André hervorgeholt. Lothar und Tom Ben stoßen dazu, später kommt Ole vorbei, der mit uns aus seinem Geburtstag herausfeiert.

Samstag, 26. April 2008

Frank, Johanna und Tomben reisen ab.
Am Nachmittag werden die Steine geliefert. Stefan hat sie in der Gegend Neubrandenburgs geborgen. Es sind Feldbrandsteine, ähnlich wie die Steine unserer Katen aus der Zeit vor 1860.

Sonntag, 27. April 2008

Ruhetag!

Montag, 28. April 2008

Der Kies und der Zement werden geliefert.

Dienstag, 29.4.2008

Beim Ausschachten fällt eine Menge Aushub an. Zunächst handelt es sich um Mutterboden, aber es wird bald auch der Lehm kommen.
Ich fahre einen Teil des Auhubs auf den Wall. Das sind die angenehmen „Wallfahrten“ wie Wonni meint.

Der Wall entwickelt sich zu einer weiteren netten Bauwerksfälschung aus der Vorzeit.
Sebastian kümmert sich um die Birne, die im letzten Jahr von einem Regensturm angekippt wurde und die bislang nur provisorisch angebunden war.
Wonni und Sebastian machen das Bienenwagendach dicht. Ich säge einen Haufen Abrißholz weg, der schon lange ein Störfeld im Garten bildet. Alles in den herrlichsten Frühlingsfarben.
Während ich weiter schachte, legt Sebastian auf dem Aushubberg ein Beet an, das wir zum Schutz vor Schnecken mit einem Sägespanrand umgeben.

Am Spätnachmittag richten Wonni und Sebastian eine Schälstrecke für die unbesäumten Bretter ein.

Mittwoch, 30. April 2008

Ich besorge Stapelleisten und mache den Pizzaeinkauf. Wir schälen. Ich säge auf dem Bretterhaufen die Rindenteile aus den Brettern. Im Inneren des Bretterhaufens sind die Bretter noch nicht so trocken und lassen sich sehr gut entrinden.

Die Pizzaria ist sehr voll diesen Abend. Am nächsten Tag ist Feiertag. Ich lege Schellackplatten auf, laut und wild. In der Nacht geht ein Gewitter übers Land.