Vorab der aktualisierte Zeitplan:

Wir liegen ganz gut in der Zeit. Soviel zunächst.
Der Abbund kann planmäßig ab dem 16. Juni beginnen.
Die geschweiften Streben und das Sprengwerk sind fertig.
Die Maurerarbeiten am Hauptgebäude werden bis zum 12. Juni abgeschlossen sein.
Quartiere stehen bereit.
Das Richtfest mit dem Benefizkonzert Rainalds wird am 2. August planmäßig stattfinden.
Nun die letzte Woche im Überblick.

Sonntag, 1. Juni 2008

Mit meinem Vater besuche ich die Insel Vilm.

Montag, 2. Juni 2008

Gunda und Jaqueline reisen weiter.

Wonni hatte die Seuche inzwischen auch erwischt. Er kommt mit dem Fahrrad und mauert den ganzen Tag.

Christian beendet die sichelförmigen Kopfbänder und macht sich an das Sprengwerk.

Dienstag, 3. Mai 2008

Es ist warm, sehr trocken und wie auch in den letzten Tagen herrscht kräftiger Ostwind, der einem ganz schön den Kopf verdrehen kann. Man muß auf Sonnenschutz achten und viel trinken.
Die Partyzelte leisten wichtige Dienste.

Christian baut die Böcke und bringt dabei den Kettenstemmer zum ersten Mal zum Einsatz.
Wonni mauert die ersten zwei Reihen der Nordhälfte. Gelegentlich betrachten wir die Graffitiverzierten Steine und beraten deren Verteilung in der Wand. So baut Wonni neue Bilder.
Ich komme endlich ausgiebig zum Schachten und unternehme wieder meine Wallfahrten.

Mein Vater brennt den rechten Türflügel des Eingangsportals ab, an der in früheren Zeiten jemand mit der Lötlampe wenig segensreich gewirkt hatte. Die doppelflügelige Tür stammt aus einem Binzer Hotel der Gründerzeit.
Am Abend gibt es Spargelsuppe und Salat. Spät sitzen wir noch in kreativer Stimmung und beraten die Ausgestaltung des Innenraumes. Wo kommen die Steine mit den Tierpfotenabdrücken am besten zur Geltung, An welchen Teilen des Gebäudes kann ein Holzbildhauer arbeiten.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Christian macht los, wird aber Ende Juni wieder hier auftauchen und beim Abbund helfen.
Wir bereiten die Pizzaria vor. Es ist ganz schön Betrieb am Abend. Das Brot wird ausgezeichnet.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Ich mache Mischung für Wonni, der mauert, mein Vater föhnt und schleift. Ich schachte, Wonni nähert sich an der Nordseite der vierten Schicht.
Am Abend betonieren wir die erste Lage Nebengebäude, Westwand.

Freitag, 6. Juni 2008

Mein Vater arbeitet weiter an der Tür. Ich lade Bilder für den Blog hoch und schachte dann. Wonni mauert weiter an der Nordwand. Ich schale am Spätnachmittag. Am Abend gießen wir Beton. Beendet: Das Fundament Nebengebäude Südwestecke, erdbündig bis Nordwand.

Samstag, 7. Juni 2008

Mein Vater reist gegen Mittag ab. Ich arbeite mit Ole. Wonni beendet die Maurerarbeiten an der Westwand des Hauptgebäudes.
In einer kreativen Gartensitzung lege ich die Raumaufteilung der Nordseite fest. Die Sauna wir später an das Gebäude angeschleppt. Es ist nun genug Platz für Toiletten und ein Bad.

Sonntag, 8. Juni 2008

Am Morgen gießen wir das Westfundament Nebengebäude. Die Zeit wird knapp, aber wir werden bis Donnerstag die Betonarbeiten am Fundament abgeschlossen haben und die Mauern des Nebengebäudes soweit festgelegt haben, daß mit dem Abbund sowohl des Haupt, als auch des Nebengebäudes begonnen werden kann.
Am Abend beschäftige ich mich mit der Position von Schornstein, Ofen und Treppe im Hauptgebäude. Es wird einen Lehmofen geben, ähnlich wie im Haus, der den Saal heizen kann und möglicherweise um ein Warmluftsystem bereichert ist. Der Schornstein soll an der Nordwand liegen wo er die Sicht auf die Bühne am wenigsten beeinträchtigt. Die Treppe wird in der Nordwestecke sein, Viertelgewendelt.
Für die Auflagen der Säulen wählte ich zwei Feldsteine aus, die mir immer schon als besonders charaktervoll erschienen.




Montag, 9. Juni 2008

Es ist noch immer trocken und warm. Die Sonne brennt unerbittlich.
Wonni mauert die Nordseite zuende. Ich schachte die Ostseite, nachdem ich das Holunderwurzelwerk gerodet habe. Bis zur Abenddämmerung betonieren wir den Graben.

Dienstag, 10. Juni 2008

Ich schachte die Nordostecke. Am Nachmittag bin ich durch. Wonni mauert die Nordostecke des Hauptgebäudes und beendet gleichzeitig mit mir den Bauabschnitt.


Damit gibt es heute etwas zu feiern. Nachdem wir noch am Abend die Südostecke bis zur Oberkante betoniert haben, stoßen wir an.
Noch immer ist es trocken, doch zeigen sich erste Wolken, was das Arbeiten sehr erleichtert. Allerdings bleibt der ersehnte Regen aus.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Am Morgen kommt der Betonkies, diesmal in besonders zweifelhafter Qualität. Nicht nur deutlich Lehmig, sondern auch noch mit allerhand Wurzelwerk duchsetzt. Wir setzen die Zementmenge herauf.
Bis halb eins gießen wir die Nordostecke. Wonni beginnt die Wandanschlüsse zu mauern und ich bereite die Pizzaria vor. Wieder wird es am Abend sehr voll.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Ich schale die Nord und Ostseite. Wonni mauert, legt die Nordostecke und die Garagenseite an.
Anschließend gießen wir Beton. Am Spätnachmittag reist Wonni ab.


Freitag, 13. Juni 2008

Ich habe frei.

Samstag, 14. Juni 2008

Ruhetag, ich mache den Umzug in den Zirkuswagen. m bend gibt es eine nette Party anläßlich des Skulpturensommers bei Graf Knyphausen.

Sonntag, 15. Juni 2008

Ruhetag. Trödelmarkt in Gingst.

Montag, 16. Juni, 2008

Heute geht laut Plan der Abbund los. Ich schale die Nordseite aus, räume das Baufeld auf und kümmere mich um liegengebliebene Überweisungen. Veit ruft an. Er kommt am Donnerstag dazu, hat noch eine große Handkreissäge und einen Balkenhobel angeschafft, Daniel hat einen Bohrhammer besorgt.

Dienstag, 17. Juni 2008

Ich sense die Holzstapel frei, die einzuwachsen beginnen. etzt, wo es wieder ab und zu regnet, kommt einiges an Arbeit dazu. Die Rosen blühen prächtig. Ich bin mit der Volksküche dran. Es gibt Spargel und zum Abschluß Erdbeeren mit Schlagsahne.
Am Vorabend trifft ein Wandergeselle ein, Martin, Zimmerer von den „Freien Voigtländern“, wie Christian, über den er auch hierherfand. Er kündigt Christian für Donnerstag an. Sie werden eine Woche bleiben, bevor es nach Rumänien, nach Hermannstadt weitergeht.
Am Abend kommt Sebastian mit dem Fahrrad hier an. Er war für ein paar Tage in Kopenhagen.

Mittwoch, 18. Juni 2008

Ich bereite die Pizzaria vor. Martin baut die Böcke fertig, die Christian angefangen hatte und macht sich an die Holznägel. Am Abend kommt Veit. So gibt es erste Absprachen, was die Vorgehensweise angeht.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Martin baut Böcke. Sebastian schneidet die Pflanzungen der letzten zwei Jahre frei. Ich räume die Pizzaria auf. Am Abend kommt Christian. Ab Gagern hatte Daniel ihn mitgenommen.

Freitag, 20. Juni 2008

Der Hufschmied war angesagt, deshalb fahen wir aus, um die Pferde etwas zu ermüden, damit sie ihre Energie nicht beim Beschlagen unter Beweis zu stellen versuchen.
Christian und Martin bauen Böcke. Aus den Abschnitten des Sprengwerks werden besonders formschöne Exemplare.


Am Abend findet die große Baubesprechung statt. Es geht ganz schön zur Sache. Wer soll den Hut aufhaben, beziehungsweise den Gesamtüberblick. Veit schlägt vor , Daniel solle soweit wie möglich den Bau durchschauen. Wir verwerfen den Gedanken, das gesamte Gebäude vorher anzureißen, zu viele Fehler könnten sich so einschleichen.
Am Samstag soll die Schwelle gelegt werden, dann werden wir Etage für Etage vorgehen. So wird der Samstag zum Start des Abbunds. Veit steigt am Montag ein.

By |2008-06-06T13:51:00+02:00Juni 6th, 2008|Haus und Hof, Uncategorized|0 Comments

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