Samstag, 21. Juni 2008

Sonnenwende, der längste Tag.
Christian und Martin machen sich an die Eichenschwelle. Die Eckverbindungen werden mit einem „französischen Druckblatt“ gearbeitet.

Es gibt noch einige Verwirrung, da die Schwellen wegen eines Problems beim Aufsägen zum Teil keinen Quadratischen Querschnitt haben, so daß mit dem Hobel nachgearbeitet werden muß.
Am Abend liegt die Schwelle halbwegs und die Probleme sind erkannt.
Wir fahren alle gemeinsam zu Heinrichs Gartenfest.

Sonntag, 22. Juni 2008

Am Vormittag kümmere ich mich um den Garten, nachmittags machen wir einen Ausflug an den Nordstrand und zu den Kreidefelsen.

Montag, 23. Juni 2008

Ab heute stößt Veit dazu.

Martin und Christian korrigieren die Schwelle durch Hobeln und Verschieben. Daniel leitet das Baubüro, ermittelt genaue Maße anhand des Modells und der verschiedenen Pläne. An das Bauteam gehen „Bestellzettel heraus.

Veit und Martin binden Stiele im Paket ab. Das heißt, die Kanthölzer werden mit Spanngurten zusammengezurrt und abgelängt. Dann werden mit entsprechend eingestellten Handkreissägen die Zapfen abgesetzt.

Arbeitsabläufe werden beredet und optimiert.

Daniel und ich klären Maße und Konstruktionsdetails. Am späten Nachmittag wird das erste Element, die Südwest zusammengesetzt, dann werden die geschweiften Streben ausgesucht und den Bauteilen zugeordnet.

Dienstag, 24. Juni 2008

Daniel rechnet im Baubüro. Immer wieder tauchen Unklarheiten zwischen den verschiedenen Entwürfen auf. Es wird erforderlich den ganzen Bau noch einmal durchzurechnen.
Für das Einpassen der geschweiften Streben ist besondere Sorgfalt nötig

da es keine Geraden gibt, von denen sich die Maße auf Schwelle und Rähm übertragen lassen.
Die Innenseite ist die Bundseite, das heißt hier liegen die Balken bündig, da sie von dieser Seite gesehen werden, während sie an der Außenseite durch Dämmung und Schalung verdeckt sein werden.

Am Abend sind drei Erdgeschoßelemente fertig mit Holznägeln vernagelt.
Ich positioniere die Findlinge, auf denen die Säulenfüße montiert werden und betoniere sie ein.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Martin und Christian bauen die Nordwestecke zusammen.

Martin macht sich an die Westwand. Daniel rechnet die Ostwand und überprüft die Dachneigung.

Wie jeden Mittwoch findet am Abend die Pizzaria statt, diesmal als Public viewing des Halbfinalspiels, Deutschland/Türkei.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Die vier Elemente von Süd und Nordwand werden fertig. Die Westseite ist fast fertig abgebunden, der ganze Bau gerechnet.

Christian und Martin sind noch zwei Tage hier, dann geht es in kleinerer Besetzung weiter.

Freitag, 27. Juni 2008

Die Arbeit konzentriert sich auf die Westwand. Daniel macht die Blätter für die Nord und Südwand erste Etage, Schwelle und Rähm.

Christian passt die zweite geschweifte Strebe in die Westwand ein.



Am Nachmittag, als es mal wieder schauert, fahren wir nach Posewald, um zu hören, ob da vielleicht Wandergesellen sind, die im Anschluß an Christian und Martin hier mitmachen wollen.
Die fünf Gesellen die wir dort treffen, sind allerdings schon auf anderen Baustellen beschäftigt.
Zu Mittag hatte uns Frau Dittrich einen Schweinsbraten gemacht, der uns auch am Abend nocheinmal erfreut.

Samstag, 28. Juni 2008

Christian macht noch eine Strebe für die Westseite fertig. Daniel arbeitet an den Überblattungen, Martin stemmt die Rähme und Schwellen der oberen Etage, Veit stellt die Stiele und Riegel Nord und Südwand oben her.



Gegen Mittag richten wir die Westhälfte, bei leichtem Regen.

Die Bauelemente passen und werden mit Spanngurten verzurrt und mit dem Vorschlaghammer zusammengetrieben.



Nach zwei Stunden steht die Westhälfte.

Am Nachmittag macht Christian los.

Am Abend kommt Wonni an.

Am späten Abend ergibt sich noch eine kleine Feier auf der Baustelle. Wir freuen uns an dem Entstandenen und phantasieren uns in das fertige Gebäude.

Sonntag, 29. Juni 2008

Ruhetag. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug zum Backofenfest bei Britta und Frank.
Am Abend wird mit einigen Gästen das Endspiel in der Pizaria angeschaut.

Montag, 30. Juni 2008

Am Morgen reist Martin weiter.

Daniel macht die letzten Blätter für die Nordseite Rähm und das Bühnenportal fertig. Veit geht an die Ostseite. Den ganzen Tag sieht man ihn messen, gelegenlich sägen und fragt sich, was da eigenlich vor sich geht.



Ich meißle die Bundzeichen in die fertigen Bauteile.



Wonni arbeitet an der Lehmfront bei Juhle.
Am Abend gegen 21 Uhr kommt der Ruf: „Jetzt Leute, kloppen wir das Sprengwerk zusammen.
Bei lauter Musik und in atemberaubenden Tempo werden die vier Teile zusammengesetzt und die Sprengwerksstreben aufgelegt.


Die Bühnenöffnung streckt sich über zwei Etagen. Noch lange genießen wir das Bild. In ausgelassener Stimmung beenden wir den Tag.

Das Sprengwerk liegt, am nächsten Tag soll es gestellt werden.

Dienstag, 1. Juli 2008

Das Sprengwerk wird von Daniel genau ausgerichtet, die Streben angezeichnet. Ruhig und konzentriert arbeiten Veit und Daniel an dem entscheidendsten Bauteil, während Petra die Baustelle aufräumt.


Am Abend soll das Sprengwerk aufgestellt werden.



Anspruchsvolle Verbindungen sind herzustellen

Auch Platz für Erotik muß sein.


Gemeinsame Arbeit


bei angenehmer Musik

führt zu überzeugenden Ergebnissen. Das Dorf ist zusammengetrommelt.



Das Bühnenportal beim Kreuzen über schwieriges Gelände.

Und dann mit vereinter Kraft


Höher


Höher


noch höher


wir schaffen es


haltet es an den Gurten


Und die Seitenteile


alles passt


Champagner mit Erdbeeren


Helden


Der nächste Morgen


Soweit sind wir


Und noch immer blühen die Rosen