Samstag, 2. August 2008

Um fünf Uhr beginnt derRichtfesttag mit dem Sortieren von Werkzeugen. Um elf Uhr soll der Festakt im Wall stattfinden und bis dahin ist noch viel zu tun.



Heiko baut weiter die Ton und Lichttechnik auf. Die verschiedenen Verköstigungsstände werden eingerichtet. Der Backofen wird eingeheizt. Veit montiert noch schnell ein Treppengeländer.
Aber die Hauptaktivitäten sind das Aufräumen und Hübschmachen des Geländes, der Baustelle.

Und dann versammeln sich alle im Wall, der ja aus dem Baugrubenaushub zuendegestaltet wurde.


Es ist wunderschön sonnig und sehr heiß.


Frank leistet Erika Pauline Fechner Beistand, die als Pastorin und Freundin des Projektes ein Grußwort an die Runde richtet.


Ihr folgt der ehemalige Intendant und Regiesseur Ekkehrd Prophet, auch er vor gleißender Sonne beschirmt, während er Brechts „Fragen eines lesenden Arbeiters“ und die Ringparabel aus dem Nathan darbietet.
Lange hatten wir diskutiert, wie weltlich oder wie spirituell ein Richtfest sein kann. Bald war entschieden, daß der Festakt am neuen Haus den Handwerkern vorbehalten bleiben soll und die Grußworte als Auftakt im Wall ihren Platz bekommen sollten, aus der Erde heraus.


Dann schlüpften Daniel und Veit in die von Maike geputzte Richtkrone und marschierten los.


Tom hatte den Galgen vorbereitet, das Bierfass stand bereit.


Der „Hausherr“ hält seine Dankesrede und erwähnt hoffentlich jeden der Helfer und Unterstützer. Das dauert.


Nachdem die Handwerker ihre Sprüche gemacht haben, von Wonni gedichtet und verteilt, schwebt die Richtkrone unter Beifall in die Höhe.


Der Hausherr schraubt die Eichel ein. . . .


Dann folgt der unvermeidlich nur halb geglückte Fassanstich.

Das Zertrümmern der Gläser mißlingt und muß wiederholt werden.
Wir entscheiden, darin kein schlechtes Zeichen zu sehen.


Und dann beginnt das Programm.


Gunther ist wieder dabei. Er ist der erste Künstler auf der neuen Bühne


Udo Weber mit Puppe.


Unterdessen wird noch am Abendprogramm gefeilt.

Und an derDorfstraße, Kistenklettern mit Ole.

Und schließlich der Abend und die Nacht. Rainalds Heimspiel, Yves legt auf, wir feiern bis es wieder Tag ist.
Wenn eine Party so richtig abgeht, fallen die Photographen aus.

Es war eine gut Party, der vorangegangenen Arbeit durchaus würdig.

Sonntag, 3. August 2008

Viele hatten Zelte aufgebaut. Gegen neun sind die letzten ins Bett, gegen zehn treffen sich die ersten zum Frühstück.


Irgendwann wird abgebaut.


Abschiedsrunden.


Zurück bleiben wenige Gezeichnete und versuchen sich in den nächsten Wochen wieder einigermaßen in der Realität einzurichten.

By |2008-10-26T20:55:00+02:00Oktober 26th, 2008|Haus und Hof, Uncategorized|0 Comments

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